Geschichte der jetzigen Oberschule Schwaförden und der Außenstelle Ehrenburg

 

Die HRS Schwaförden mit der Außenstelle Ehrenburg ist nach Auflösung der Orientierungsstufen 2004 gegründet worden und aus zwei Schulen gewachsen. An beiden Standorten mussten die dort angesiedelten Grundschulen weichen. Die Schule liegt in einem strukturschwachen, ländlichen Raum. Die Schülerinnen und Schüler kommen aus dem gesamten Gebiet der Samtgemeinde Schwaförden mit den Mitgliedsgemeinden Schwaförden, Ehrenburg, Sudwalde, Affinghausen, Scholen, Neuenkirchen und aus der Gemeinde Mellinghausen, die zur Samtgemeinde Siedenburg gehört. Eine schulische Konkurrenzsituation besteht den Angaben im Erhebungsbogen zufolge nicht, da Schulbezirke festgelegt sind und die nächste Haupt- bzw. Realschule 12 km entfernt ist.
Die Grundschülerzahl der Samtgemeinde Schwaförden ist rückläufig, langfristig wird erwartet, dass die Realschule statt wie bisher durchgängig zweizügig von Jahrgang fünf an einzügig geführt werden wird. Die Klassenfrequenz liegt bei 18,7.

Der Hauptschulzweig ist einzügig bei stark rückläufigen Schülerzahlen, derzeit unter Verzicht auf die Bildung einer Kombiklasse im Jahrgang 5/6. Im Durchschnitt sind etwa vier von fünf Schülerinnen und Schülern Fahrschüler.

An beiden Standorten sind beide Schulformen vertreten, insgesamt werden 313 Schülerinnen und Schüler in 12 Klassen (Realschule) und 6 Klassen (Hauptschule) beschult. Der Anteil von Mädchen und Jungen ist schulformunabhängig etwa gleich groß. Der Hauptstandort in Schwaförden wird von den Klassen 5 bis 7 des Hauptschulzweiges (36 Schülerinnen und Schüler in drei Klassen) und 5 bis 8 des Realschulzweiges (155 Schülerinnen und Schüler in acht Klassen) besucht.

Die übrigen Jahrgänge (Hauptschule 53 Schülerinnen und Schüler in drei Klassen, Realschule 69 Schülerinnen und Schüler in vier Klassen) werden in Ehrenburg beschult. Der Anteil der Schülerinnen
und Schüler mit Migrationshintergrund ist mit 1,1 % (Hauptschule) und 0,4 % (Realschule) gering.
Insbesondere im Hauptschulbereich verstärken sich nach Aussage der Schule die Probleme sozialer Art durch gesellschaftliche Veränderungen.
An der OBS Schwaförden unterrichten den Angaben im Erhebungsbogen zufolge insgesamt 25 Lehrkräfte, davon sind etwa 40 % teilzeitbeschäftigt und etwa 80 % weiblich. Das durchschnittliche Alter beträgt etwa 50 Jahre. Die Unterrichtsversorgung wird mit 96 % (Realschule) und 98,6 % (Hauptschule) angegeben. Seit dem 04.11.2010 arbeitet eine Feuerwehrlehrkraft an der Schule.
Es werden keine Referendarinnen oder Referendare ausgebildet.
Für jeden Standort stehen jeweils eine Hausmeisterstelle und eine halbe Stelle für Verwaltungsangestellte zur Verfügung. Seit dem 01.10.2008 ist eine Sozialpädagogin mit halber Stundenzahl im
Rahmen des Programms zur Profilierung der Hauptschule dort tätig.
Gebäude, Raumsituation und Ausstattung der Schule Gebäude- und Raumsituation: Das Schulgebäude in Ehrenburg wurde Anfang der 60er, das in Schwaförden in den 70er Jahren erbaut. An beiden Standorten ist in erheblichem Umfang durch den Schulträger investiert worden, um die Gebäude veränderten Anforderungen anzupassen und deren Nutzung zu optimieren. Im Jahr 2009 ist am Standort Schwaförden ein Kiosk eingerichtet worden, in dem Frühstücks- und Mittagsangebote vorgehalten werden; im folgenden Jahr ist das Lehrerzimmer erweitert und saniert worden.

Hier oben ein Bild der Ehrenburger Schule, als der Schulleiter mal "in die Luft ging".

 

Im Schuljahr 2014/2015 besuchen insgesamt 324 Schülerinnen und Schüler die Oberschule Schwaförden mit Außenstelle Ehrenburg. Am Standort Schwaförden werden davon 185 Schüler unterrichtet, die Anderen 139 werden in Ehrenburg beschult. Bis jetzt besuchen die Abschlussklassen (9 und 10R, sowie 8 bis 10H) den Standort Ehrenburg.